Mein Bedürfnis der Realtitätsalteration führt so weit, dass ich verschiedene Mittel der > mobilen elektrizitätslosen Stimmalteration < (Effektarbeit statt Stimmarbeit) bei mir führe: eine Papiertüte, eine Blechdose und einen herkömmlichen Plastiktrichter.

Wenn ich sie in den Händen halte und hineinspreche, kann ich dazu die Resonanz meiner Stimme in meinen Händen spüren. Ein Art der doppelten Selbstversicherung. So wie andere in Papiertüten hineinatmen, schreie ich hinein. Ich höre mich nicht nur, sondern fühle gleichzeitig einen Nachhall, den meine Stimme in und erst mit physischen Objekten hinterlässt.

Hier ein Beispiel: stimmliche Resonanzspektren dargestellt als Spektrogramm. Gesprochen wurde: ECKENLOS. ECHOLOT.

1. Blechdose 2. Papiertüte 3. Plastiktricher

 

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